Teil 187: "Jiri Vanek ist nicht zu unterschätzen"

Mit dem Doppeltitel in Auckland hat es leider nicht geklappt! Xavier Malisse und ich haben diesmal im Finale nicht so gut gespielt und vor allem den ersten Satz verschlafen.

Das Champions-Tiebreak war eine knappe Sache, die dann leider zu unseren Ungunsten ausging. Durch einen Netzroller kassierten wir bei 7:7 das entscheidende Minibreak - das war schon ziemlich unglücklich.

Naja, macht nichts! Heute in der Früh bin ich schon in Melbourne angekommen und ich freu mich schon riesig auf den Start der Australian Open.

Meine ersten zwei Trainingssessions habe ich schon hinter mir. Der neue Belag macht einen ganz guten Eindruck. Der Ballaufsprung ist relativ hoch, aber es ist auch nicht extrem langsam. Faire Bedingungen für jeden Spieler-Typ sollten also garantiert sein.

In der ersten Runde treffe ich auf Jiri Vanek, gegen den ich die zwei bisherigen Duelle auf Sand verloren habe. Trotzdem bin ich recht zuversichtlich. Wenn ich meine Leistung bringe, dann sollte ich es in die nächste Runde schaffen.

Vanek spielt typisch "tschechisch". Seine Rückhand ist besser als die Vorhand, er ist sehr routiniert und hat dementsprechend auch eine gute Platzeinteilung.

Cool finde ich übrigens die bisherige Performance eines Österreichers mit tschechischen Wurzeln. Mit seinen Quali-Siegen hat es Martin Slanar bei seinem Grand-Slam-Debüt gleich bis in den Hauptbewerb geschafft.

Vielleicht gelingt Martin ja auch noch am Montag gegen Dudi Sela eine Überraschung. Ich kenne Martin schon etwas länger, da wir beide bei Deutsch-Wagram in der Meisterschaft spielen.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Sonntag (13. Januar 2008) - Copyright www.sport1.at