Teil 200: "Marat Safin ist wie die Katze im Sack"

Herzlich Willkommen zu meinem 200. Tagebuch-Eintrag!

Ich bin jetzt schon seit Sonntag in Indian Wells und habe mich gut auf die hiesigen Verhältnisse gewöhnt. Es ist ein bisschen einfacher als in Las Vegas zu spielen.

Auch hier spürt man zwar die Höhenlage, da in Indian Wells aber andere Bälle verwendet werden, sind sie besser zu kontrollieren.

Eigentlich hatte ich vor der Auslosung gehofft, dass ich endlich mal wieder gegen jemanden spielen kann, gegen den man auch wirklich "spielen" kann. Zuletzt hatte ich meist nur Gegner, die hopp oder tropp spielten. Gerade wenn man selbst etwas weniger Selbstvertrauen hat, ist es dann schwer, einen richtigen Rythmus zu bekommen.

Gegen Marat Safin werde ich allerdings auch nicht viel zum "spielen" kommen. Safin geht immer extrem früh auf den Punkt und hält die Ballwechsel kurz.

Er ist ein bisschen wie eine Katze im Sack. Du weißt vorher nie, was du kriegst. Er kann entweder eine Top-10- oder eine Top-300-Leistung abrufen. Ich hab zwar nix zu verlieren, gewinnen will ich aber natürlich schon.

Abgesehen vom Erfolg, würde in der zweiten Runde Andy Murray warten. Der ist zwar auch kein leichter Gegner, dafür bekomme ich gegen ihn fix die Gelegenheit zu "spielen". ;)

Falls es nicht nach Wunsch laufen sollte, werde ich nächste Woche übrigens beim Challenger-Turnier in Sunrise spielen.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Mittwoch (12. März 2008) - Copyright www.laola1.at