Teil 204: "Llodra gibt dir kaum einen Rythmus"

7:6, 7:6 über Michael Llodra - mit diesem knappen Sieg habe ich in Miami einen erfolgreichen Auftakt hingelegt.

Die Bedingungen waren heute sehr schwierig. Die windigen Verhältnisse haben es nicht leicht gemacht. Zudem gibt dir Llodra kaum einen Rythmus. Er stürmt fast immer ans Netz und macht damit das Spiel schnell.

Zum Glück habe ich immer in den wichtigen Situationen mein bestes Tennis ausgepackt. Besonders im ersten Tiebreak habe ich sehr gut gespielt.

Dann habe ich leider zu Beginn des zweiten Satzes gleich meinen einzigen Aufschlagverlust zum 0:1 hinnehmen muss. Erst bei 4:5 habe ich gerade noch rechtzeitig das Rebreak geschafft. Im Tiebreak ist es dann wieder gut für mich gelaufen.

Die gute Leistung bei den "Big Points" ist auf alle Fälle ein Beweis dafür, dass mein Selbstvertrauen wieder passt. Das werde ich in der zweiten Runde auch brauchen, schließlich spiele ich mit Jo-Wilfried Tsonga gegen den Aufsteiger der Saison.

Ich glaube, dass mir sein Spiel durchaus liegen könnte. Ich freue mich auf alle Fälle schon und werde sicher alles daran setzen, um eine Überraschung zu schaffen.

Im Stadion wird sicher eine gute Stimmung herrschen. Tsonga ist ja doch ein Publikumsliebling auf der Tour. Das ist dann auch eine zusätzliche Motivation für mich. Da die amerikanischen Zuschauer sehr fair sind, sollte es für mich keine Nachteile geben.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Donnerstag (27. März 2008) - Copyright www.laola1.at