Melzer freut sich auf Auftakt in Paris

Paris - Jürgen Melzer, Österreichs einziger Beitrag im 128er-Herrenfeld der French Open in Paris, will am Dienstag gegen Peter Luczak einen weiteren Schritt aus der Krise machen.

Der Weltranglisten-114. aus Australien stellt für den Niederösterreicher eine absolut überwindbare Hürde dar.

"Ich fühle mich viel besser als noch vor zwei Wochen und habe eine gute Chance weiterzukommen", ist die heimische Nummer zwei sehr zuversichtlich.

Von Topform weit entfernt

Von seiner Topform sei er aber noch entfernt: "Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich lieber in einer Woche in das Turnier starten, weil ich merke, dass es Tag für Tag wieder ein Stück bessergeht."

Der 27-Jährige hat zwar das bisher einzige Duell mit dem Sandplatzspezialisten 2003 in Rom verloren, weiß aber wie Luczak zu schlagen ist: "Er tut sich mit seinem extremen Vorhandgriff sehr schwer, wenn jemand auf das Tempo drückt. Das werde ich versuchen, es sollte mir liegen."

In Runde zwei wohl gegen Ferrero

Obwohl Melzer zuletzt nicht mit Erfolgen verwöhnt wurde, schielt er auch mit einem Auge in die nächste Runde.

Dort würde mit dem Spanier Juan Carlos Ferrero allerdings jener Spieler warten, der Rafael Nadal die einzige Saisonniederlage auf Sand zugefügt hatte.

"Aber auch Ferrero ist nicht unbezwingbar", meinte Melzer, der in Paris wie der Finne Jarkko Nieminen vom Schweden Joakim Nyström betreut wird.

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