Teil 212: "Der Regen geht mir langsam auf den Keks"

Nach dem heutigen Drei-Satz-Sieg über Peter Luczak konnte ich fast restlos zufrieden den Platz verlassen. Besonders mit meiner Aufschlagleistung war ich mehr als zufrieden.

In Pörtschach hat mein Service ja noch nicht so gut geklappt, gegen Luczak hat es aber schon viel besser funktioniert. Ich habe immerhin zwölf Asse geschlagen. Auf Sand ist das in drei Sätzen schon ganz o.k. über meinen starken Aufschlag konnte ich auch mein Spiel ideal aufbauen.

Einzig im dritten Satz hatte ich eine leichte Schwächephase, als ich bei 5:2 zum ersten Mal auf den Sieg servierte. Da habe ich zwei Volley-Vorlagen verlegt und dann hat man sehen können, wie schnell sich im Tennis das Blatt wenden kann. Bei 5:4 habe ich dann aber souverän ausserviert.

Nun geht es in der zweiten Runde gegen Marcos Daniel, da sich sein Erstrundengegner Juan Carlos Ferrero nicht wohl fühlte und aufgeben musste.

Ich wünsche Ferrero, dass er so schnell wie möglich wieder gesund wird, aber natürlich spiele ich gerade in Paris viel lieber gegen Daniel als gegen Ferrero, der hier 2003 schon mal gewonnen hat.

Daniels Spiel liegt mir. Vor zwei Jahren habe ich in Houston schon auf Sand als besserer Spieler gegen ihn gewonnen. Wenn ich gut spiele, ist ein Sieg sicherlich im Bereich meiner Möglichkeiten.

Mit Ausnahme einer Sache bin ich also sehr zufrieden. Einzig das Wetter geht mir schön langsam auf den Keks. Vom Regen habe ich nämlich schon seit Pörtschach genug und jetzt schaut es in Paris leider auch nicht viel besser aus. Für Donnerstag wurden erneut Regenschauer prognostiziert.

Irgendwie vertreibt man sich während der vielen Pausen halt die Zeit. Gestern habe ich viel mit Johansson geplaudert und bin mit Alex Peya essen gegangen. Schauen wir mal, wie es in den nächsten Tagen ausschaut!

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Mittwoch (28. Mai 2008) - Copyright www.laola1.at