Melzer in Hertogenbosch out im Viertelfinale out

Hertogenbosch - Jürgen Melzer hat am Donnerstag sein Viertelfinale beim mit 349.000 Euro dotierten Rasen-Turnier in Hertogenbosch verloren.

Der 27-jährige Niederösterreicher musste sich dem Franzosen Marc Gicquel nach 1:40 Stunden mit 3:6,4:6 geschlagen geben, ist allerdings an der Seite von Mario Ancic ja noch im Doppel-Semifinale vertreten.

Dieses findet allerdings erst am Freitag statt.

Zweites Viertelfinale 2008

Für Melzer war es sein zweites Viertelfinale in diesem Jahr auf der ATP-Tour, er sollte sich im Ranking vom derzeit 82. Platz dennoch etwas nach vor schieben können.

Der ÖTV-Spieler hat sich jedenfalls mit Siegen über Victor Hanescu (ROM) und den als Nummer 5 gesetzten Russen Igor Andrejew ganz gut für das am Montag beginnende Grand-Slam-Turnier in Wimbledon eingeschlagen.

"In erster Linie hat es bei mir diesmal vom Kopf her nicht gepasst. Ich habe mir wohl selber zuviel Druck auferlegt, weil ich endlich einmal wieder in ein Halbfinale kommen wollte", so Melzer im Gespräch mit LAOLA1.

Drei Stunden Verspätung wegen Regen

Das Match hatte wegen Regens mit rund drei Stunden Verspätung begonnen, die Spieler hatten also in den Niederlanden schon etwas "Wimbledon-Stimmung".

Gicquel, der zuvor seinen als Nummer 2 gesetzten Landsmann Richard Gasquet bezwungen hatte, schaffte in Satz eins das entscheidende Break zum 5:3, im zweiten Durchgang durchbrach Gicquel im siebenten Game zum 4:3 den Aufschlag des Österreichers und servierte aus.

Im Head-to-Head der beiden glich der 30-jährige Weltranglisten-60. zum 1:1 aus.

"Es war sehr unangenehm zu spielen"

"Ich habe mich zuviel mit anderen Dingen beschäftigt, als mit meinem Spiel", erklärte Melzer. "Der Platz war durch den starken Regen extrem rutschig und es war relativ windig. Aufgrund der äußeren Umstände konnte das Turnier nicht einmal die volle Linienrichterzahl zur Verfügung stellen."

"Es war einfach sehr unangehm zu spielen. Aber das gilt natürlich für beide Spieler und nur ich bin damit nicht klargekommen", so die ehrliche Analyse des Niederösterreichs.

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