Teil 217: "Das war heute eine Partie zum abhaken"

3:6, 4:6 gegen Marc Gicquel - das war heute eine Partie zum abhaken.

In erster Linie hat es bei mir diesmal vom Kopf her nicht gepasst. Ich habe mir wohl selber zuviel Druck auferlegt, weil ich endlich einmal wieder in ein Halbfinale kommen wollte.

Ich habe mich zuviel mit anderen Dingen beschäftigt, als mit meinem Spiel. Der Platz war durch den starken Regen extrem rutschig und es war relativ windig. Aufgrund der äußeren Umstände konnte das Turnier nicht einmal die volle Linienrichterzahl zur Verfügung stellen.

Es war einfach sehr unangehm zu spielen. Aber das gilt natürlich für beide Spieler und nur ich bin damit nicht klargekommen.

Ich muss dieses Match nun schnell abhaken und mich auf das morgige Doppel sowie in Folge auf Wimbledon konzentrieren.

Meinem in den letzten Wochen gewonnenen Selbstvertrauen sollte die Niederlage nicht schaden. Ich werde etwas später noch einmal mit Joki das Match analysieren und besprechen.

Dann bin ich zuversichtlich, dass das nur ein Ausrutscher bleibt. Schließlich waren die letzten Matches seit Pörtschach ja allesamt in Ordnung.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Donnerstag (19. Juni 2008) - Copyright www.laola1.at