Teil 223: "Habe meine Chancen nicht nutzen können"

Der Wechsel von Rasen auf Sand ist leider nicht nach Wunsch verlaufen. In Stuttgart habe ich mich heute Agustin Calleri gleich in der ersten Runde mit 6:7 (3) und 4:6 geschlagen geben müssen.

Wie erwartet war es ein schwieriges Match. Schließlich ist ja bekannt, dass ein Calleri auf Sand gut spielen kann. Auch so eine leichte Höhenlage wie in Stuttgart taugt ihm.

Der erste Satz war von einem extremen Sturm beeinflusst. Dadurch haben wir beide in erster Linie versucht, den ersten Aufschlag reinzubringen und dann auf Sicherheit zu spielen. Das Ergebnis war ein Tiebreak, da keinem von uns ein Break gelang.

Im Tiebreak fing Calleri plötzlich damit an, sensationell zu retournieren. Ich lag mit einem Minibreak schon 2:1 voran, ehe er mir einen Return nach dem anderen um die Ohren schlug.

Im zweiten Satz kämpften wir beide mit unserem Aufschlag. Ich lag zwar schnell 2:0 voran, Calleri konterte allerdings postwendend mit dem Rebreak auf 2:2. Danach konnte ich einige Chancen nicht nützen. Ganz im Gegensatz zu Calleri, der sich beim Stand von 4:5 das entscheidende Break holte.

Für mich ist das natürlich eine Enttäuschung. Viel hätte sicher nicht auf einen dritten Satz oder sogar auf einen Sieg gefehlt. Aber gut, so ist es nun mal und nun muss ich mich aufs Doppel konzentrieren.

Dort versuche ich diesmal mit Julian Knowle mein Glück. Es ist unser letztes gemeinsames Antreten vor einem eventuellen Olympia-Start, für den wir noch das grüne Licht vom ÖOC brauchen.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Dienstag (8. Juli 2008) - Copyright www.laola1.at