"21 Asse haben viel geholfen"

"35 Grad Celsius und ein Riesen-Sturm"

Ein harter und langer Arbeitstag liegt hinter mir. Schon das Einzel gegen Andreas Beck hatte es heute ganz schön in sich.

Besonders die äußeren Bedingungen waren sehr schwierig. Es herrschte ein Riesen-Sturm in Melbourne und dazu zeigte das Thermometer Temperaturen um die 35 Grad Celsius an!

Zu allem überdruss hat Beck extrem stark begonnen. Er hat die Bälle früh genommen und fast alles reingetroffen. Zum Glück hat er das nur eineinhalb Sätze durchziehen können, sonst hätte ich ihm wohl nach drei Sätzen zum Sieg gratulieren müssen.

Nach dem zweiten Durchgang war ich aber der bessere Spieler. In der schwierigen Phase hat mir vor allem mein Aufschlag sehr geholfen. Ich habe zwar nicht viele Erste ins Feld gebracht, aber dafür 21 Asse serviert.

In Runde drei treffe ich wahrscheinlich wieder mal auf Andy Murray. Ganz klar: Da habe ich nichts zu verlieren!

Murray kommt nach seinen Erfolgen in den letzten Monaten mit viel Selbstvertrauen daher und ich bin noch nicht in der Topform des vergangenen Herbstes.

Es wird aber sicher eine tolle Partie in einem großen Stadion werden. Ich freu mich drauf und werde natürlich mein Bestes geben.

Unser Bestes haben wir übrigens auch in der ersten Doppel-Runde gegeben. Julian Knowle und ich haben gegen Isner/Fish wirklich sehr gut gespielt, am Ende haben wir aber unsere wenigen Chancen nicht nutzen können.

Die beiden US-Amerikaner servieren einfach extrem stark, da hat man nicht viele Möglichkeiten.

Wenn wir in Zukunft so spielen wie heute, werden wir aber schon noch einiges gewinnen. Wir dürfen jetzt nur nicht den Kopf in den Sand stecken.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

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