Teil 249: "Ich hatte nicht den Funken einer Chance"

Wie befürchtet war für mich in Melbourne in der dritten Runde Endstation. Ich habe aber gegen jemanden verloren, der zu den Turnier-Favoriten zählt und wenn Andy Murray so spielt wie gegen mich, dann wird es für jeden sehr schwer werden ihn zu schlagen.

Ich habe einen guten ersten Satz gespielt und da meine Chancen gehabt. Zu diesem Zeitpunkt hat er eher passiv und abwartend gespielt . Dann hat er aber ordentlich Gas gegeben und eineinhalb Sätze wirklich unglaublich gespielt. Da hatte ich nicht den Funken einer Chance.

Er hat selber gesagt, dass er extrem gut gespielt hat. Da ist es dann halt sehr schwierig. Wobei ich drei Breakbälle im ersten Games des zweiten Satzes hatte. Wenn ich die nütze, schaut's vielleicht auch anders aus.

Die Bedingungen waren zudem recht langsam. Das ist ihm auch entgegengekommen. Ich kann eben nur gegen ihn gewinnen, wenn ich versuche, ihn wegzupowern. Das ist mir nicht gelungen.

Kleines Trostpflaster: Im Mixed-Bewerb bin ich dafür mit Dominika dafür am Sonntag ins Viertelfinale einzogen. Schauen wir mal, wie weit es für uns noch gehen kann.

"Keep your fingers crossed".

Euer Jürgen

(Sonntag, 25. Januar 2009)

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