Teil 263: "Habe für Juschnij nicht gut genug serviert"

Aus der Kitzbühel-Revanche gegen Michail Juschnij ist es heute im Viertelfinale von Kitzbühel leider nichts geworden.

4:6, 4:6 - das Match war zwar knapper, als es das Ergebnis aussagt, trotzdem muss man die Leistung von Juschnij anerkennen. Er war heute einfach der bessere Spieler von uns beiden.

Wenn es eng wurde, hat er sehr stark gespielt. Ich selbst kann mir eigentlich nicht viel vorwerfen. Einzig der Aufschlag klappte nicht ganz nach Wunsch. Ich habe nicht gut genug für Juschnij serviert.

Deshalb habe ich leider auch meine schnelle 2:0-Führung im ersten Satz nicht halten können. Es waren zwar ein paar unglückliche Punkte dabei, das hat jetzt aber auch nicht den Ausschlag gegeben.

Wirklich beeindruckend war, wie genau Juschnij an die Linien gespielt hat. Und über seine Rückhand longline müssen wir eh nicht reden - die ist fast perfekt!

Gefreut hat mich der gute Besuch. Das ist natürlich super, wenn soviele Leute kommen und hinter dir stehen.

Hoffentlich ist das am Freitag auch wieder so, wenn Julian und ich im Doppel-Halbfinale antreten. Ziel ist es natürlich, mit einem Titel die Reise nach Paris anzutreten.

Recht lästig ist übrigens immer noch meine entzündete Rippe. In der Nacht wache ich wegen der Schmerzen alle 30 Minuten auf. An eine vernünftige Nachtruhe war in den letzten Tagen nicht zu denken. Beim Tennis spielen stört es mich zwar nicht, auf Dauer ist es aber natürlich extrem ermüdend. Hoffentlich hat sich das bald erledigt.

Ansonsten fühle ich mich aber immer noch gut. Aus dem Tief zu Saisonbeginn habe ich mich wieder rausgespielt. Dementsprechend positiv blicke ich auch den French Open entgegen. Aber da müssen wir eh erst einmal die Auslosung am Freitag abwarten.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

(Donnerstag, 21. Mai 2009)

Quelle: LAOLA1.at

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