Teil 273: "Bastaad ist eigentlich nur ein kleines Dorf"

Nach einer Woche Training in der Heimat melde ich mich nun wieder aus Bastaad auf der ATP-Tour zurück.

Ich bin schon seit Freitag in Schweden und habe heute bereits gute Traingseinheiten mit Robin Söderling und Andreas Vinciguerra hinter mich gebracht. Die Bedingungen sind hier sehr langsam und etwas gewöhnungsbedürftig.

Ich werde aber wahrscheinlich eh erst am Mittwoch erstmals zum Einsatz kommen, da ich als Nummer vier der Setzliste in der ersten Runde ein Freilos habe und deshalb schon im Achtelfinale stehe. Da habe ich noch Zeit zur Eingewöhnung.

Mein erster Gegner wird entweder der Portugiese Frederico Gil oder ein Qualifikant sein. Mit Gil habe ich schon in Kitzbühel gute Erfahrungen gemacht, ein Qualifikant kann aufgrund der stark besetzten Qualifikation recht unangenehm werden.

Da Julian noch verletzt ist, werde ich im Doppelbewerb übrigens mit Vinciguerra, einem alten Freund aus Jugendtagen, an den Start gehen. Wir haben glücklicherweise eine Wild Card bekommen.

Ich bin übrigens zum ersten Mal in Bastaad. Zum einen, weil mein Trainer Joakim Nyström natürlich immer gerne mal wieder nach Schweden kommt, zum anderen, weil ich seit Jahren sehr gut mit Thomas Johansson befreundet bin und der hier erstmals Turnierdirektor ist.

Bastaad ist eigentlich nur ein kleines Dorf. Es gibt hier nur ein paar Pubs, in denen unter Woche während des Turniers aber ordentlich die Post abgehen soll. Auch das Turnier soll immer sehr gut besucht sein.

Machen kann man hier allerdings nur wenig. Es gibt nur drei Restaurants und wenn du da nicht rechtzeitig für den Abend reservierst, hast du Pech gehabt!

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

(Samstag, 11. Juli 2009)

Quelle: LAOLA1.at

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