Teil 277: "Turniersieg hätte nicht besser kommen können"

Endlich hat es am Samstag in New Haven für Julian (Anm.: Knowle) und mich mit dem ersten Doppeltitel in dieser Saison geklappt.

Das ist natürlich eine große Erleichterung für uns. Wenn man das letzte halbe Jahre Revue passieren lässt, dann waren da ja doch einige Matches dabei, die wir hätten gewinnen sollen und so war es sicherlich nicht immer leicht für uns.

Schön, wenn in einer Woche endlich einmal wieder alles zusammenpasst. Den Zeitpunkt für den Turniersieg hätte man so kurz vor den US Open nicht besser wählen können.

Schließlich haben wir in Montreal und Cincinnati nicht zusammengespielt und daher war es wichtig, noch ein paar gemeinsame Matches zu bekommen. Jetzt haben wir vier gute Partien gespielt und dementsprechend Selbstvertrauen tanken können.

Vor dem Einsatz im Doppel bin ich aber im Einzelbewerb im Einsatz. Da habe ich mit Marat Safin einen denkbar unangenehmen Auftaktgegner zugelost bekommen. Bei ihm weiß man nie, was einen erwartet. Wenn er alles trifft, wird es sehr schwierig werden.

In den letzten Monaten hat er allerdings nicht sonderlich überzeugen können. Da dies aber aller Voraussicht nach sein letztes Grand-Slam-Turnier werden wird, wird er sich da wohl noch einmal voll reinhängen.

Ich bin schon seit Samstag Abend in New York und bereits am Sonntag meine ersten Trainingseinheiten absolviert. Heute standen Sessions mit Fognini und Ingo Neumüller, der mich auf der US-Tournee begleitet, auf dem Programm.

Mit dabei ist übrigens auch mein Coach Joakim Nyström. Sein Baby ist schon früher gekommen und so konnte er noch rechtzeitig zu den US Open nachreisen. Es ist übrigens ein Mädchen geworden.

"Keep your fingers crossed"

Euer Jürgen

Quelle: LAOLA1.at