"Nie am Sieg gezweifelt!"

Ein Sieg gegen Roger Federer in Monte Carlo, das ist riesig, ein fantastisches Gefühl! Es war ein sehr, sehr gutes Spiel von mir. Ich hab meinen Matchplan von Anfang an umgesetzt und durchgezogen. Also ihn auf der Rückhand festzunageln und dann, wenn er auf der Vorhandseite offen war, anzugreifen. Dazu hab ich bei den Breakbällen wirklich gut gespielt.

Der Schlüssel war, dass ich nie am Sieg gezweifelt hab. Auch beim Ausservieren nicht, als er die ersten beiden Returns an die Linie gespielt hat, ich aber bei 0:15 noch den Punkt gemacht hab. Sonst wär's vielleicht noch einmal eng geworden.

Innerhalb eines Jahres Djokovic, Nadal und jetzt Federer geschlagen, das erste Masters-Halbfinale, dazu nächste Woche Nummer acht, das gibt natürlich Selbstvertrauen. Umso mehr, weil ich normalerweise auf Sand am Anfang immer Probleme hab. Ich halt den Ball trotzdem flach, für mich ist wichtig, dass ich mich dort, wo ich jetzt steh, einmal halte. Das Selbstvertrauen ist da, es ist schon jetzt ein sehr guter Start in die Sandplatz-Saison und ich geh zuversichtlich in die nächsten Matches - der Rest kommt von ganz alleine!

Morgen geht's gegen David Ferrer. Bis dahin werde ich jetzt noch ein warmes Bad nehmen, noch etwas Presse machen, Abendessen, über das Spiel reden und ein bisschen Schmäh führen. Und vor allem - wie auch schon direkt nach dem Match - meinen Rücken behandeln lassen. Ich hab gleich im ersten Game bei einer Rückhand einen Stich gespürt, dann hat der Wirbel blockiert. Der Physio hat das in der Garderobe zwar sehr gut eingerenkt und es hat mich im Spiel auch nicht behindert, aber eine leichte Verspannung ist noch da. Bis morgen ist das aber hoffentlich weg.


*five freeze*
JM

Quelle: www.tennisnet.com